Seiten-Statistiken, Pagerank und das ganze Marketing-Gedöns

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Endlich kommt ein wenig Licht in das Dunkel des verwucherten Internetmarketing-Dschungels. Begriffe wie Ranking, Seitenaufrufe, Views, Besucher, Verweildauer, Clicks bekommen ein Gesicht, wenn man sich einfach mehrere Seiten-Statistiken anschaut. Bislang hatte ich mich auf die WordPress-Statistik Site Stats beschränkt und zu meiner Entschuldigung muss ich ergänzen: Meinen Blog gibt es erst seit letzten August und bis dato hab ich mich aufs reine Texten konzentriert.

Werbung im Blog nach Besucherzahlen

Nach der WP-Statistik dümpelten täglich ca. 11 verlorene Besucher auf meiner Seite herum, meistens nach japanischen Teppichen suchend. Nicht sonderlich motivierend. Da ich vor kurzem beschlossen habe, auch ein wenig Werbung in die Artikel einzubauen, musste ich mich notgedrungen mit Seiten-Statistiken beschäftigen. Warum? Werbepartner wollen gerne wissen, wie der Traffic auf einer Webseite ist, um zu sehen, ob sich dort Werbung überhaupt lohnt.

Warum die Papillons jetzt auch noch Werbung auf die Seite schalten, wo das doch eh überall nur nervt? Schon alleine, weil man auf diese Weise gute Artikel-Fotos zu den Marken und  der Mode, die Blog-Themen sein sollen, bekommt. Anfangs hab ich mich vergeblich bemüht, frei verfügbare Fotos beispielsweise von Cavalli Produkten oder Carhartt Mode zu bekommen. Jetzt sind in den Artikeln einfach Amazon-Produktbilder und die Leser können sich den Stil anschauen und erfahren auch gleich den Preis einzelner Artikel. Wenn dann noch etwas bestellt wird, ist das schön für die Text-Papillons, muss aber nicht sein.

Es wird auf dieser Website auch nur Werbung für Produkte und Marken gemacht, die eine besondere Qualität bieten oder hinter denen eine interessante Geschichte steht. Zum Mode-Supermarkt soll die Seite nicht verkommen. Aber das nur am Rande..

Webalizer contra WordPress Site Stats

Über mein Hosting-Paket bei all-incl.com hab ich auch den Webalizer für meine Seite zur Verfügung. Wer mal für meine Seite schauen mag Papillon-Texte-Statistik. Ist noch nicht so spektakulär und private Infos sieht man dabei auch nicht, also dürfen meine Leser auch mal reinschauen. Diese Analyse bringt natürlich zunächst ganz erstaunliche Zahlen zum Vorschein.. über 4321 Besucher soll ich im März gehabt haben, 17tausendnochwas Seitenaufrufe.. traumhafte Ergebnisse für den Anfang. Dass dies so nicht stimmen kann, hab ich mir schon gedacht, zeigte mir doch WP ca. 300 Besucher pro Monat an. Bei näherem Hinsehen erkennt man natürlich, dass Hunderte von den Tausenden Bots sind. Aber das Schöne an Webalizer ist, man kann dies auch an genauen Zahlen sehen. Wie die einzelnen Angaben beim Webalizer zu verstehen sind, wird in diesem Blog gut erklärt.

Im Gegensatz zum Google Webmaster Tool und der WP-Statistik bekomme ich hier noch einige mehr andere Suchanfragen aufgelistet. Ebenso kann ich sehen, von wo die Besucher kamen. Auch die Länderliste ist nicht nur schön bunt, sondern auch interessant. Leider gibt Webalizer nur eine Zusammenfassung, also die Top 10-30 heraus, aber immerhin bekommt man so detaillierte Infos als über die anderen Statistiken.

Google Analytics – bitte jetzt auf datenschutzkonform umstellen

Seit neuesten habe ich nun Google Analytics installiert, übrigens über das datenschutzkonforme Plugin von Christian Wenzel. Dies hat mein Webhausmeister André Tertling empfohlen, der in solchen Dingen immer auf dem neuesten Stand ist. Außerdem muss/sollte man jetzt einen 15-seitigen Vertrag mit Google unterschreiben, wenn man Google Analytics nutzt. GA ist jetzt nämlich dem deutschen Datenschutzgesetz angepasst, die IP-Adressen können nun anonymisiert werden. (Wie dies geht, wenn man kein WP-plugin nutzen kann, erfährt man unter anderem hier.) Den Vertrag findet man unter obigem Link. Es steht nichts Böses drin, man ist nur genauso wie Google zu einigem verpflichtet, wenn man solche Einblicke hat, also keinen Zugang Dritter zulassen und mit den Daten sorgfältig umgehen.

Leider lässt Google Analytics in seiner Statistik viele Besucher weg, denn wie heißt es so schön bei Google Webmaster Tool: 

“Google Analytics dokumentiert nur Besuche von Seiten mit korrekt konfiguriertem Analytics-JavaScript-Code. Falls Seiten dieser Website diesen Code nicht aufweisen, dokumentiert Analytics die Besuche dieser Seiten nicht. Besuche dieser Seiten ohne den Analytics-Tracking-Code werden jedoch von den Webmaster-Tools erfasst, wenn Nutzer über Suchergebnisse auf die Seiten stoßen oder wenn Google sie crawlt oder auf andere Weise erkennt. ”

Also ruhig auch noch das Webmaster Tool nutzen, hier kommt man an noch mehr Daten  – und wieder andere Suchbegriffe angezeigt.

Fazit: Einfach mehrere Statistik-Programme nutzen und die jeweiligen Vorteile daraus ziehen. Wer also genaue Besucherzahlen haben will, kann nicht alleine auf Google Analytics setzen, schon garnicht alleine auf die WP-Statistik (hier wird zumindest bei mir so einiges verschluckt), aber auch nicht alleine auf die großen Analyse-Programme wie Webalizer, Piwik, Counterize und wie sie alle heißen.

Pagerank erfahren

Was man als Frischling im ganzen Traffic-Geranke auch vielleicht noch nicht weiß ist, wie man den eigenen Pagerank erfährt, also wie man bei Google gelistet wird. Auf Gaijin geht dies ganz schnell und unkompliziert und zwar nicht nur für die eigene Seite, sondern auch für andere Seiten.

Wie stehen nun eigentlich Seiten da, die sehr viel SEO betreiben und solche, die zugepflastert sind mit Werbung? Sehr interessante Ergebnisse und es spornt den Ehrgeiz an. So erfährt man übrigens auch, wenn Google eine Seite abgestraft hat, weil man böse war.. Ich hab so einige mir bekannte Seiten zur Kontrolle eingegeben und muss das Ergebnis bestätigen: Professionell geführte inhaltsvolle Seiten haben wirklich einen hohen Rang. Meiner ist auf 2, das soll sich aber noch steigern. Übrigens, der Rang ist umso besser, je höher die Zahl ist, 0 ist entweder ganz schlecht oder man steht noch am Anfang. Mehr dazu wieder auf dem Blog Site-Check.

Warum das ganze Theater überhaupt?

Wer bloggt, will auch gelesen werden, sonst macht es keinen Sinn. Über die Statistiken erfährt man, ob man überhaupt gelesen wird und wonach die Leser eigentlich gesucht haben. Für die meisten Seiteninhaber ist es halt einfach Business, wer viel Traffic hat, verkauft auch viel.

In diesem Sinne, nicht verrückt machen lassen, aber mehr Überblick und Kontrolle über das eigene Schaffen zu haben, ist immer was Schönes!

P.S.: Die Häufung von Füllwörtern und gleichen Ausdrücke statt schicker Synonyme in diesem Artikel ist mir durchaus bewusst 😉 so werden die Texte, wenn ich einfach so runterschreibe.. sollte man bei Text-Aufträgen natürlich nicht machen, aber ich bin mir gnädig gestimmt..

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