Ökomode im Vormarsch

 

Ökomode ist längst stylish, elegant und edel geworden. Vorbei ist die Zeit der groben Wollpullis und Schlabberhosen. Mittlerweile gibt es an die 800 Eco Fashion Labels weltweit, die den Kunden die Wahl schwer machen.

Große Eco Fashion Shows gibt es jährlich z.B. in Kanada, Paris und Berlin. Was die Designer mittlerweile mit rein ökologisch angebauten Materialien und unter fairen Arbeitsbedingungen herstellen lassen, kann sich mit der ‚herkömmlichen‘ Mode längst messen.

In Deutschland steht der Konzern Hess Natur seit 1976 für ökologisch und fair produzierte Mode, seit 1995 ist er aus der Öko-Nische raus und bietet auch farbenintensive trendgerechte Kleidung an. Seit 2008 ist Deutschlands Vorreiter aber auch international anerkannt, nachdem der spanische Kultdesigner und in der Modewelt nicht überall beliebte Miguel Adrover für Hess Natur eine Ausstellung im Rahmen der New York Fashion Week kreierte.

Miguel Adrover machte Ökomode zum Avantgarde-Hit

Er hängte seine feminin-provokanten Grobstrick-Kreationen über skurril verformte Holz-Skulpturen  und machte Ökomode mit einem Schlag zum Avantgarde-Hit. Seither ist Adrover als Kreativdesigner des deutschen Unternehmens engagiert und schafft neue Impulse für langlebige nachhaltige Mode.

Miguel Adrover ist übrigens ein witziger Geselle, eben ganz Künstler: ehrlich, offen, unangepasst, aber vor allem nicht exaltiert wie einige andere Modezaren.

„Der mallorquinische Kleidungsdesigner Miguel Adrover lehnt den Begriff „Mode“ als überholt und nichtssagend ab. „Mode ist nur ein dummes Wort, das nichts beschreibt. Oder nur Oberflächlichkeit“, sagte er im Gespräch mit der sonntaz. Auch das Wort „Glamour“ hasse er. „Glamour, Mode, all diese Worte: Am Ende kommt aus diesen Worten immer Leere heraus.“

Er selbst mache keine Mode, sondern Kleidung. Massenmode sei „zum Wegschmeißen“ gemacht. „Billig produziert, von niedriger Qualität, vergiftet unsere Böden, zu Hungerlöhnen hergestellt. Die Stücke halten nicht länger als drei Monate, entweder weil sie dann nicht mehr Mode sind oder weil die Qualität so schlecht ist.“..“ weiterlesen in der taz-online .

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Deutschlands Ökonista Michaela Schaffrin

Doch auch wir Deutschen haben eine Vorzeige-Figur was besonderen Einsatz für ökologische Mode, produziert unter fairen Arbeitsbedingen angeht. Nämliche Michaela Schaffrin. Sie gründete vor einigen Jahren den Berliner Green Showroom für ihr eigenes Label. Warum? Sie entwarf Ökokleidung im Designerstil und weniger Basics wie vor ihr die meisten Öko-Labels.

Da sie mit ihrer schicken Businesskleidung nirgends so richtig hineinpasste, gründete sie gemeinsam mit Jana Beller, die Accessoires entwirft, einen eigenen Showroom und zwar einfach in den Hotelzimmern des Berliner Adlons. Die Gäste durften hier erstmals in solch gemütlichem Ambiente neue Mode kennenlernen und außerdem die engagierten Desigerinnen ausfragen. Das Publikum war begeistert und so ist der Green Showroom fester Bestandteil der Berliner Fashion Week geworden.

Mitterweile hat Schaffrin ihr eigenes Label aufgegeben und widmet sich ganz der Organisation der Ethical Fashion Weeks. Sie ist übrigens sehr darauf bedacht, dass Labels die Ökostandards ernsthaft einhalten und nicht unter dem Deckmantel Ökomode mehr Profit machen wollen. Einige Designer-Modelle von Schaffrin kann man noch im unten aufgeführten Fair Queen Online-Shop ansehen und kaufen. Dieser Online-Shop bietet Mode von über 40 Designerlabels für nachhaltige Mode. Der Stil ist auf Business und Events ausgerichtet. Internationale Labels wie Julia Starp, Slomo, Camilla Norrbeck oder Kamic Organic sind angeschlossen.

 

Übrigens: Solche Artikel der Papillons über Mode, Schmuck, Beauty und mehr finden Sie ab jetzt in unserem neuen Themen-Blog über Marken und Produkte „Was das Leben und uns schöner macht.“

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