Karl Kani – Perfekt für alle „Hood-Girls and Boys“! (Gastartikel)



Das „Streetwear“-Label Karl Kani ist Synonym für „Hip Hop Fashion“ und bewegt sich dennoch fernab von den „Gangster-Klischees“, die sich auszeichnen durch düstere „Pitbull-Pullover“ und „Nackte Mädchen mit Schlagring-Shirts“. Vielmehr vermag es Karl Kani, eine ganz andere Seite des Hip Hops aufzuzeigen, die immer bunt, immer grell-blinkend und niemals aggressiv daher kommt. Wörter wie „fancy“, „juicy“ oder auch „tight“ bekommen in dieser Hinsicht dann eine ganz andere, neue und bessere Bedeutung!

Backround:

Hinter dem Label Karl Kani verbirgt sich der großartige Carl Williams, seines Zeichens modischer Visionär, der mit wenig Geld in den Taschen und vielen Ideen eine Marke schuf, die heute weltweit bekannt ist. Bereits mit 16 hat er ohne großes „Know-how“ damit begonnen, seine eigenen „Street-Styles“ zu kreieren, mit dem Vorsatz „fresh“ zu sein, ohne dafür endlos „Moneten opfern“ zu müssen. „Fresh“ ist ohnehin ein Adjektiv, dass nicht nur im Hip Hop ganz gerne verwendet wird, sondern auch im Fall von Karl Kani einmal mehr zeigt, dass Mode wie diese auch nur als solches bezeichnet werden kann.

Diese coolen „Selfmade-Outfits“ waren natürlich nicht lange unbeachtet auf den Straßen von New York und so wuchsen die Anfragen, die Carl anfangs sogar oft noch in seinem Auto bearbeitete. Als er 1989 aber dann endlich genug Geld gespart hatte, um nach Los Angeles zu gehen und seinen eigenen Shop zu eröffnen, kam die erste große Enttäuschung – Kein Profit und dann auch noch ein Geschäft, dass ausgeraubt wurde! Erst als er dann einen Freund bezahlte, der bei der weltbekannten „Today Show“ im Publikum saß und ihn gleichsam aufforderte, den Label-Namen auf einem Schild immer charmant grinsend in die Kamera zu halten, wenn dieser gefilmt wurde, bekam er erneut Aufträge, weil die Zuschauer doch tatsächlich anriefen.

Langsam kam das Geschäft dann ins Rollen, aber erst die kurze Zusammenarbeit mit Carl Jones („Streetwear“-Designer) verhalf im endgültig zum Durchbruch und bescherte uns schließlich jene Designs, die alle „Hip Hop-People“ heute so lieben. So hat er unter anderem die bereits vorhandene „Baggy-Jeans“ noch weiter gemacht und auf diesem Weg ein Image geschaffen, das bis heute großen Anklang findet bei allen, die gerne ein wenig Platz im Schritt haben. Ab diesem Zeitpunkt schalteten sich dann auch andere Unternehmer zu wie zum Beispiel Russell Simmons mit seiner bereits etablierten Marke Baby Phat und der Rest ist auch schon Geschichte – Denn nun war die Marke Karl Kani kaum noch aufzuhalten und zur großen Freude von Carl Willams, regnete es von da an endlich massig „Scheine“ – Nett für ihn oder?

Stil:

Karl Kani Fashion ist laut, bunt, grell, „bling-bling“ und extravagant. Für die Jungs heißt das coole Shirts mit abgefahrenen „Prints“ und dazu extra-weite „Baggys“. Während Frauen vor allem sexy Teile erwarten dürfen, etwas bunter als die der Herren und dennoch auch immer „tough“ und charakteristisch für Hip Hop-Mode.

Ein zweites, großes Standbein neben der Bekleidung sind vor allem die Schuhe geworden, die regelrecht heiß begehrt sind und für die auch die Schreiberin dieses Artikels ständig Komplimente bekommt. Gold oder Silber, gemischt mit der richtigen Portion Neonfarben ergibt also den perfekten „Look“, der Karl Kani unwiderstehlich für alle Modeleute macht, die nur ein wenig Ahnung davon haben.

Diese Mode ist also fernab von „Gangster“ oder auch Zurückhaltung, dennoch vor allem authentisch, wirksam und extrem „fashionable“ – Und wie heißt es doch so schön: „Hip Hop is not dead!“

Die Autorin dieses Artikels S.Goth können Sie über die Papillons buchen! Weitere Artikel von ihr finden Sie bald in unserem neuen Blog über  „Was das Leben und uns schöner macht“ www.marken-und-produkte.de

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